Liebe Deine Stadt
Sommerzeit ist Reisezeit und viele Löbauer Bürger
sind gerade oder waren bereits im Urlaub. Dabei haben oder werden sie andere
Länder bereisen, andere Städte kennenlernen und viele Eindrücke
mit nach Hause bringen.
Bei einem Kurzbesuch in Köln blickte ich von der Altstadt aus über
den Rhein und sah eine große Leuchtschrift am anderen Ufer mit den
Worten: "LIEBE DEINE STADT" ! Ich denke, die Kölner tun dies
auch. Das Gefühl, daß die Bewohner ihr Land, ihre Stadt lieben
und stolz darauf sind, bekommt man eigentlich überall auf der Welt,
egal wie reich oder arm die Menschen auch sind.
Lieben die Löbauer ihre Stadt??? Gründe, sie zu lieben, gibt es
genug.
Von Touristen wurde ich an einem Wochenende gefragt: "Löbau ist
so wunderschön, jedoch wo sind nur die Löbauer Bürger ?"
Bedauerlicherweise hatte ich auch keine plausible Antwort darauf - vermutete
aber in Bautzen, Zittau, Görlitz, Dresden ... !
Man hört immer viele Löbauer schimpfen - in Löbau ist nichts
los - ! Stimmt das denn wirklich? Kulturell wird eine Menge geboten, dazu
muß man sich nur mal z.B. das Programmheft "Löbauer Stadtpfeifer"
ansehen. Doch wie viele nehmen dies war oder an? Das gastronomische Angebot
ist auch besser als viele meinen, denn wir haben allein im Stadtzentrum
mindestens 8 Lokalitäten ( von Cafés über Restaurants bis
zu Bars ), die in den Sommermonaten ihren Gästen auch Außengastronomie
(Biergärten) anbieten. Aber wer nutzt diese?
Vielleicht liegt es am Geld, doch wo sind dann die vielen flanierenden Spaziergänger,
für die diese umstrittene Fußgängerzone geschaffen wurde?
Gerade die stärksten Befürworter der Pollerabsperrung sieht man
am wenigsten die neuen Möglichkeiten nutzen.
Löbau wird nur aus seinem Dornröschenschlaf aufwachen, wenn wir
Löbauer unsere Stadt selber mit Leben erfüllen, indem wir die
vorhandenen Angebote nutzen. Anderenfalls wird die derzeitige Vielfalt nicht
wachsen können, sondern wieder schrumpfen müssen.
Bekennen wir uns doch einfach zu unserer Stadt und nutzen dessen gutes
Angebot noch besser. Wir selber werden so unser Löbau lebendiger,
attraktiver gestalten und noch viel lieber aus dem Urlaub nach Hause zurückkehren!
Stadtrat Ingo Seiler (August 2005)
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Jeder ist gefragt!
TUDO als Schmiererei an mehreren gut sichtbaren
Stellen in Löbau, abgefahrene Böller, Überfall und Jackenklau,
schon mehrfach abgebrochene Schwänze an der Katzenskulptur am Katzenturm,
Zerstörung der Skaterrampen..., wenn man sich die Artikel und die
Polizeiberichte in der SZ der letzten Monate durchschaut, könnte
man die Liste endlos fortführen. Was ist los in Löbau? Sind
wir wirklich die Zentrale des Vandalismus und der angedrohten und ausgeführten
Gewalt? Oder nehme ich mir das alles nur zu sehr zu Herzen, weil es
sich um Löbau handelt.
Wer ist verantwortlich? Was kann man tun? Was muss man tun?
Damit wir nicht ins Jammern kommen, es gibt auch positive Beispiele
und Entwicklungen. Hakenkreuzschmierereien an der Skulptur "Steinkreis"
(Brunnenstraße) sind ehrenamtlich von einem einheimischen Steinmetz
entfernt worden, ein Zeichen von Zivilcourage und Verantwortung ohne
großes "...Tam Tam...".
Die Polizei hat in beispielhafter Weise das Fußballturnier in
Kittlitz geschützt und verhindert, dass zum Teil bewaffnete, rechte
Jugendliche die Veranstaltung stören kannten.
Bei der Frage der Verantwortung ist es natürlich immer am einfachsten,
mit dem Finger auf andere zu zeigen, damit ist man selbst am schnellsten
aus der Verantwortung.
Deshalb ist es auch keine Lösung, nach der Verwaltung zu rufen
und ihr die alleinige Verantwortung zu geben. Wir sind alle gefragt
als Bürger, Zeugen, als Gewerbetreibende, Hausbesitzer. Bei jedem
Vorfall sind wir alle Opfer, auch wenn wir nicht direkt betroffen sind.
So betrifft es unsere Stadt und unsere Region, und wenn man lange genug
nichts tut, ist man nach dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit auch irgendwann
persönlich dran.
Es ist auch nicht sonderlich relevant, welcher Wohnort im Ausweis des
Täters eingetragen ist, ob er nun aus Löbau kommt oder nicht.
Solange die Taten bei uns geschehen, sorgen sie auch für die Schlagzeilen
bei uns. Die Schlagzeile allein weg zu diskutieren hilft dabei niemandem,
am allerwenigsten den Opfern!
Wir brauchen eine Initiative, eine gemeinsame Anstrengung von Bürgern
der Stadt, in Zusammenarbeit mit Vollzugsbehörden und Verwaltung.
Von unten, von der Basis aus, vom mündigen Bürger.
Die Stadt Löbau hat erste Schritte unternommen, genau solch eine
Initiative ins Leben zu Rufen. Auf Antrag bei dem Landesprogramm "Weltoffenes
Sachsen" sind Mittel zur Verfügung gestellt worden, so dass
es ab Oktober einen Koordinator geben kann, ein Büro als Anlaufstelle,
jemand der auf die Menschen in Löbau zukommt, sie ernst nimmt,
vermittelt und Zuständige und Beteiligte vernetzt.
Solch eine Initiative ist aber angewiesen auf eine konstruktive Zusammenarbeit
in allen Bereichen.
Es ist den Interessen der Stadt Löbau absolut abträglich,
aus den beschriebenen Vorfällen parteipolitisches Kapital schlagen
zu wollen.
Zum Schluss bleibt mir noch, Ihnen einen schönen Feiertag am 3.Oktober
zu wünschen! 15 Jahre friedliche Revolution und das Ende der DDR-Diktatur,
sind auch ein Grund an Zivilcourage, Freiheitssinn und Bürgerengagement
zu erinnern.
Melden Sie sich, wenn Ihnen was auf den Nägeln brennt, wenn Sie
Ideen haben, wenn Sie mitgestalten wollen.
info@buergerliste-loebau.de
www.buergerliste-loebau.de >> Kontakt
Stadtrat Bernd Stracke (Oktober 2005)
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Sachsen: "In Leipzig und Dresden ziehen neue Industrien
ein - in die Oberlausitz die Wölfe"
Diese ernüchternde Überschrift formulierte
das "Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung"
in ihrer Studie: "Deutschland 2020 - die demografische Zukunft
der Nation" (www.berlin-institut.org) !
Die Gründe, warum der demografische Wandel uns beschäftigen
muß, liegen auf der Hand und können auch den Artikeln des
letzten Stadtjournals ( unserer Bürgerliste und auch der CDU-FDP
) entnommen werden. Doch muß man die Prognosen für unsere
Stadt so hinnehmen? Können wir gar nichts dagegen tun?
Warum siedeln sich junge Familien und Unternehmen lieber in Bautzen
an, als in Hoyerswerda? Warum ist der Altersdurchschnitt z.B. in Löbau
Süd 1 wesentlich höher als in der Innenstadt?
Das Streben nach möglichst großer Individualität in
unserem Lande hat zur Folge, daß nur wenige junge Menschen in
Wohnungen der DDR-Neubaugebiete ziehen möchten, sondern eher das
Eigenheim oder die sanierte Altbauwohnung bevorzugen. In diesem Zusammenhang
ist in der oben genannten Studie zu lesen:
... dort, wo die Innenstädte zerfallen, Kneipen und Geschäfte
leerstehen und Freibäder und kulturelle Einrichtungen schließen
müssen, werden sich kaum junge Leute ansiedeln, sondern eher wegziehen!
... Dort, wo der Bildungsgrad sinkt und qualifiziertes junges Personal
fehlt, wird kaum ein Unternehmen investieren oder sich neue Industrien
ansiedeln.
Die Ziele ( gemeinsam mit allen Wohnungsunternehmen ) sollten deshalb
sein:
- weitere Fortführung aller Sanierungsprogramme der Altstadt;
- Rückbau von Wohnungen am Stadtrand unter Ausnutzung der derzeitigen
Förderprogramme;
- Verkleinerung der Infrastrukturen.
Als schnellstmögliche Aufgaben für unsere Kommune stellen
sich außerdem:
- weitere Investitionen in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen;
- keine Abstriche in Kinder-, Sport- und Kultureinrichtungen;
- maximale Unterstützung des ansässigen Gewerbes und neuer
Unternehmen;
- Einbeziehung aller Wohnungsunternehmen in den Stadtumbau.
Nur wenn wir alle die Zwänge erkennen und gemeinsam schnell und
konstruktiv an der Umsetzung dieser Ziele arbeiten, können wir
verhindern die Verlierer des demografischen Wandels zu sein. Dann werden
wir für junge Menschen und Unternehmen interessanter und können
als Mittelzentrum bestehen bleiben, was sich auch positiv auf die Entwicklung
der Ortsteile und die umliegenden Gemeinden auswirken wird.
Packen wir es JETZT an und überlassen wir nicht das Feld den Wölfen!
Ihr Stadtrat Ingo Seiler (April 2006
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Flächennutzungsplan für die große
Kreisstadt Löbau
Sehr geehrte Mitbürger und Einwohner dieser Stadt
mit seinen Ortsteilen,
wir als Bürgerliste beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit
einer nicht unerheblichen Planungsleistung (bzw. was davon übrig
blieb) für unsere Stadt.
Lt. Baugesetzbuch § 1 Abs.3 sind wir als Stadt
dazu verpflichtet einen Flächennutzungsplan für unser Territorium
zu erstellen. Dies ist der unterste strategische Planungspflichtteil
der Kommune, über dem Bebauungsplan. Dieser Flächennutzungsplan
gibt uns als Bürgervertretung der Stadt, eine Richtlinie für
die zukünftige Entwicklung des Stadtgebietes in die Hand, um Entscheidungen
in vielerlei Hinsicht zu treffen. Dabei geht es nicht um kurzfristige
Entscheidungen, sondern um Gedanken wo, wie und vor allem wohin soll
sich unsere Stadt, städtebaulich entwickeln.
Wenn wir uns dazu keine Gedanken machen, machen es andere oder "
die Anderen" entscheiden für uns. Unsere Gremien in der Stadt
werden in vielen Fällen z.B. in Bauangelegenheiten gehört,
aber Entscheidungen dazu fällt das Landratsamt. Unsere Meinung
zu diesem oder jenen Projekt (z.B.Windkraftanlagen) werden zwar gehört,
aber nicht zwingend durch das anhörende Gremium umgesetzt.
Erste Bemühungen, mit einem noch immer geltenden
Stadtratsbeschluss vom 07.März , für einen solchen Plan stammen
aus dem Jahr 1995. Leider stockte diese Entwicklung nach dem Entwurfsbeschluss
von 1998 und nach der Genehmigung mit Auflagen durch die Rechtsaufsichtsbehörde
im Jahr 1999 unter dem damaligen Bürgermeister, obwohl dafür
Fördergelder zur Verfügung standen und schon Honorare für
Planer ausgegeben wurden.
Unser jetziges Stadtoberhaupt wiegelt eine Diskussion
über ein solches Dokument, unter nicht nachvollziehbaren Gründen
ab. Fakt ist aber, das Löbau als Mittelzentrum, als zweitgrößte
Stadt im Landkreis und als Bewerber für die Landesgartenschau ein
solches Dokument dringend braucht. Viele kleinere Gemeinden und Städte
des Landkreises haben solch ein Planungsdokument - nur Löbau nicht.
Auch die seit 1999 eingemeindeten Ortsteile der Stadt (außer Kittlitz),
bzw. Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft hatten oder haben ein solches
Dokument.
Eine Vereinigung dieser Dokumente zu einem neuen gültigen Flächennutzungsplan
muss dringend in Angriff genommen werden. Dafür notwendige Finanzen
müssen im Haushaltsplan der nächsten Jahre eingestellt werden.
Nachforschungen zu den Kosten eines solchen Planes haben eine erheblich
kleinere Finanzsumme ergeben, wie sie uns durch die Stadtverwaltung
gegeben wurde. (Ein Schelm - der da Böses vermutet!)
Wir als Fraktion der Bürgerliste werden das Thema
weiter verfolgen und es zum Diskussionspunkt im Stadtrat machen.
Andreas Förster
im Auftrag der Fraktion der Bürgerliste (Juni 2007)
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Jugend, Problem oder Chance und Zukunft für
Löbau?
Wie stehen wir Löbauer zu unserer Jugend und zur
Jugendhilfe? In den letzten Jahren und Monaten sind wir immer wieder
konfrontiert mit der so genannten demographischen Entwicklung im Fall
Löbau, mit der Abwanderung junger Menschen, mit dem Verlust an
potentiellen Müttern und Vätern. Dies ist keine Entwicklung,
die sich eine Kommune wünschen kann. Wir kennen alle die Gründe,
es fehlen Arbeitsplätze und ohne wirtschaftliche Perspektiven geht
Mann, aber vor allem Frau, weg und gründet woanders eine Familie.
Doch was ist mit der Jugend, die hier lebt? Leider ist deren Ruf oftmals
nicht der Beste.
Auffällige junge Leute, mit der Bierflasche am hellerlichten Tag,
vor einem der vielen Supermärkte, und Berichte von Vandalismus
prägen die Diskussion. Vergessen bleiben dabei oftmals diejenigen,
die sich in Vereinen in der Kultur, beim Sport, in Jugendklubs und Jugendfeuerwehren
engagieren. Dies ist der Hauptteil und der aktive Teil der Jugend. Diese
Jugendlichen brauchen unsere volle Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Wir sollten uns bemühen den Löbauer Bürgern von morgen,
nicht schon heute, einen Stempel aufzudrücken. Wenn dieser Teil
der Jugend stark ist, dann fangen sie auch einen Teil der beschriebenen
Minderheit wieder auf. Deshalb müssen die Vereine und die Jugendarbeit
in jeder Weise unterstützt werden! Wir brauchen ein funktionstüchtiges
Stadion und attraktive Sportstätten in den Ortsteilen! Die Feuerwehren
müssen gut ausgestattet sein, um attraktiv für den Nachwuchs
zu bleiben!
Kindergartenplätze müssen bezahlbar sein!
Junge Leute brauchen ihre Freiheit und keine Bevormundung, um sich sozial
und kulturell entwickeln zu können. Deshalb müssen unabhängige
und vor allem Kultur schaffende Jugendklubs von der Stadt gewollt und
unterstützt werden!
Im Schulbereich ist Löbau schon hervorragend aufgestellt! Aber
Schule ist eben nur ein Teil der Lebenswelt, den anderen Teil gestalten
die jungen Leute selber und das hoffentlich in Löbau und nicht
irgendwo in der Welt. Wenn wir Städteplanung betreiben, ohne an
die Bewohner von morgen zu denken, dann muss man sich fragen „wozu
und für wen?“
Bernd Stracke (Mai 2009)
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Gedanken zum 09. November 1989
Am 13. August 1961 wurde in den frühen Morgenstunden
durch Sicherheitskräfte der DDR die Sektorengrenze in Berlin abgeriegelt,
um die weitere Flucht von vielen Menschen zu verhindern. Dazu errichtete
man Barrikaden, rammte Betonpfähle ein, zog Stacheldrahtzäune.
Familien wurden für viele Jahre getrennt. Mindestens 125 Menschen
wurden bei Fluchtversuchen getötet, auch acht Grenzsoldaten starben.
Es war wie ein Wunder, dass sich am 9. November 1989
die Mauer öffnete. Die friedliche Revolution in der DDR machte
es möglich. Sie begann am 15 Januar 1989 in Leipzig. Zirka 500
Bürger demonstrierten auf dem Marktplatz für Meinungs-, Versammlungs-
und Pressefreiheit. Es folgten die Montagsdemonstrationen mit den Friedensgebeten
in der Nikolaikirche.
Am 9. Oktober 1989 protestierten mindestens 70.000 Menschen mit dem
Ruf
„Wir sind das Volk“. Gleichzeitig nahmen die Ausreiseanträge
zu, im ersten Halbjahr 1989 mehr als Einhunderttausend. Die Spannung
nahm immer mehr zu. Eine chinesische Lösung wurde befürchtet.
Dazu kam es „Gott-sei-Dank“ nicht. Bürgerrechtler und
verantwortungsbewusste Leute im Machtapparat der DDR suchten nach einem
Ausweg. Ein neues Reisegesetz, das Reisen in den Westen ermöglichen
sollte, wurde geplant.
Am 9.November 1989 sorgte Schabowski mit einer fast beiläufigen
Bemerkung für eine Weltsensation. Auf einer Pressekonferenz in
Ost-Berlin verkündete er ganz nebenbei die Öffnung der Berliner
Mauer.
Mit dem Fall der Mauer wurde die Voraussetzung für die Wiedervereinigung
Deutschlands geschaffen.
Die Mitglieder der Bürgerliste gedenken dem 9. November 1989 in
Dankbarkeit und Freude.
Dr. Sterzel
für die Mitglieder der Bürgerliste
in den Ortschaftsräten und dem Stadtrat (November 2009)
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Liebe Löbauer,
sind Sie schon einmal auf dem Löbauer Humboldtweg
gewandert?
Ich noch nicht, muss ich leider gestehen.
Dieser Weg vom Parkplatz am Löbauer Berg, vorbei an der Kleingartenanlage
„Bergblick“ hinab ins Tal des Löbauer Wassers über
eine Metallbrücke unter dem Viadukt in das Gelände der zukünftigen
Landesgartenschau ist ein Erlebnis. Ich habe schon so manche Landes-
und Bundesgartenschau gesehen, so ein interessantes Territorium wie
bei uns in Löbau erlebte ich noch nicht. Ideal ist die Verbindung
vom Tal der Löbau mit dem Gelände der Zuckerfabrik, dem Viadukt,
dem Friedenshain und dem Löbauer Berg. Unsere Stadt wird schöner
und reicher werden durch die Sächsische Landesgartenschau 2012.
Wir Mitglieder der Vereinigung ‚Bürgerliste’
und deren Vertreter im Stadtrat haben uns sehr zeitig und durch unsere
T-Shirt Werbung sehr sichtbar zur Landesgartenschau bekannt. Jede Stadträtin
und jeder Stadtrat hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem
Vorhaben auseinandergesetzt. Vom Beginn des Bewerbungsverfahrens bis
heute. Jeder wägt Für und Wider ab und trifft danach seine
Entscheidung. Nicht alle waren begeistert von der Entscheidung für
die Landesgartenschau. Es gab und gibt wie immer Skeptiker, aber mit
zuviel Bedenken und Vorbehalten kommen wir nicht voran. Jedes mutige
Vorhaben birgt Risiken. Nichts geht ohne Risiko, aber ohne Risiko geht
gar nichts.
Wir stehen zur Landesgartenschau, wir werden aktiv
in den Gremien des Stadtrates und im Aufsichtsrat für deren Erfolg
kämpfen und freuen uns über eine weitere Bereicherung unserer
Heimatstadt am Berge.
Die ansehenswerten Entwürfe zur Gestaltung der
Schau werden anlässlich der KONVENTA durch die Landesgartenschau
GmbH präsentiert. Darüber hinaus werden wir uns dafür
einsetzen, diese Planungen für die Löbauer Bürger und
die Besucher unserer Stadt ständig zugängig auszustellen.
Volker Stange
Fraktion Bürgerliste (April 2010)